Jede halbe Stunde fährt eine Fähre von Pahia nach Russell. So werden morgens Touristen in Mengen nach Russell geschaufelt. Wir fahren von Russell nach Pahia und sind die einzigen Passagiere. Fühlt sich nicht schlecht an, wenn man so seinen eigenen Kapitän hat und sich auf dem Bänkchen im Heck ausbreiten kann.

Außerdem sieht man von See aus ganz Russell auf einen Blick, so dass im Fährticket die Stadtbesichtigung gleich enthalten ist.

Unser Käptn sagt uns beim Einsteigen auch, dass wir für die Überfahrt zuviel bezahlt hätten. Die Fähre kostet Oneway nur 7 Dollar pro Person.
Als ich mir das zuviel bezahlte Geld für die Rückfahrt am Pier auszahlen lasse und dabei etwas nervös hoffe, dass die Fähre nicht ohne mich ablegt, ernte ich den Kommentar: „The captain is very religious. He would never take too much money from you, and he’ll wait. He won’t go without you.“
Die Uhren ticken hier einfach eine Spur gemütlicher – maßvoller.

Wir genießen eine entspannende Dampferfahrt durch die Bay.


Danach beziehen wir für zwei Übernachtungen ein Zimmer in Pahia und bewegen uns so wenig wie möglich.

Pahia ist mit seiner Beachfront schon ganz schnuckelig. Man kann mit einem Eis in der Hand an der Waterfront auf- und abgehen. Das Schlendern zu unterbrechen und den Foto zu zücken, reizt mich allerdings nicht.
Nur bei dieser Steinkirche mache ich eine Ausnahme.

Sie sieht aus, als sei das erste Stockwerk im Boden versunken. Auch der Kirchturm ist ein Pygmäe – wohl ein Zugeständnis an die Erdbebengefahr.

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